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MeSch-Projekt auf der IAMCR-Jahreskonferenz 2026 in Galway

Vom 28. Juni bis 2. Juli 2026 fand die Jahrestagung der International Association for Media and Communication Research (IAMCR) an der University of Galway in Irland statt. Die Professur Kommunikationsmanagement war dort mit dem Beitrag „Back to basics: Musgrave's merit wants renewed“ aus dem Leibniz-WissenschaftsCampus Postdigitale Partizipation vertreten.

Das Paper ist dem Projekt MeSch – Meritorischer Schlüssel zugeordnet und wurde im Rahmen der Political Economy Section der IAMCR vorgestellt. Es greift die Meritorik-Theorie nach Richard A. Musgrave auf und verbindet sie mit einem empirisch fundierten Zugang zur Legitimation von Kultur- und Medienangeboten jenseits reiner Reichweitenlogik. Dabei verschiebt der Beitrag den Blick von angebotsseitigen „merit goods“ hin zu nachfrageseitigen, individuellen „merit wants“.

Im Zentrum steht die Frage, welche individuellen Einstellungen und sozialen Verhaltensweisen die Bereitschaft erklären können, meritorische Güter wie Kultur- und Medienangebote zu unterstützen. Die Präsentation in Galway stieß auf große Resonanz und wurde in der Fachgruppe intensiv diskutiert. Die Rückmeldungen aus der Political Economy Section fließen in die weitere Ausarbeitung des Papers ein, das für eine Einreichung im Fachjournal The Political Economy of Communication weiterentwickelt werden soll.

Neben der Konferenz wurde die Reise nach Irland auch für den fachlichen Austausch mit Kolleg*innen der Fachgruppe genutzt. Darüber hinaus präsentierte der Inhaber der Professur Kommunikationsmanagement auf Einladung ein Panel zum Austausch zwischen der European Media Management Association und der IAMCR. Im Zusammenhang mit dem Projekt MeSch wurden zudem die Präsentation von Cecilia Vicuña am Irish Museum of Modern Art sowie das Projekt „Field Station: Cornafulla“ in Athlone besucht. Beide Eindrücke sollen in die weitere Publikationstätigkeit des Projekts einfließen.