Zum Hauptinhalt springen

Accessibility Criteria for an Inclusive Museum for People with Learning Disabilities: a Review. Universal Access in Human-Computer Interaction. User and Context Diversity

Das Paper "Accessibility Criteria for an Inclusive Museum for People with Learning Disabilities: a Review" der Conference Proceedings "Universal Access in Human-Computer Interaction. User and Context Diversity", wurde am 16. Juni 2022 im Springer Verlag veröffentlicht.

"In diesem Review werden Kriterien für ein inklusives Museum für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen in Leitlinien und wissenschaftlichen Veröffentlichungen gesammelt, gegenübergestellt und systematisiert. Ziel ist es, einen Überblick über relevante Kriterien und Informationen für Museen zur Verbesserung des Zugangs für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen zu geben. Darüber hinaus soll untersucht werden, inwieweit Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen in die Entwicklung von Leitlinien oder die Erforschung von Zugänglichkeitsanforderungen einbezogen werden. Es wurde eine Literaturrecherche durchgeführt, um relevante Zugänglichkeitskriterien für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen zu ermitteln. Die Analyse zeigt, dass sich wissenschaftliche Veröffentlichungen auf die barrierefreie Ausstellungskonzeption zur Einbeziehung von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen konzentrieren, während Leitlinien viele generelle Maßnahmen vorschlagen. Insbesondere werden in den Leitlinien viele Zugangspräferenzen für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen genannt, wobei viele dieser Kriterien noch nicht allgemein anerkannt zu sein scheinen, da einige Kriterien nur in einer Leitlinie als wichtig angesehen werden. Die geringe Anzahl relevanter Leitlinien und wissenschaftlicher Veröffentlichungen, die in dieser Übersicht identifiziert wurden, zeigt, dass Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen im Museumskontext bisher nur teilweise berücksichtigt werden. Die Bedeutung partizipativer Forschungsansätze wird zwar betont, aber in der Regel noch nicht umgesetzt. Es besteht ein Bedarf an weiterer Forschung, die sich auf die Zugangspräferenzen und die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen auf partizipative Weise konzentriert. Die Entwicklung von Leitlinien sollte von wissenschaftlichen Studien begleitet werden, und Forschungsprojekte sollten verstärkt partizipative Forschungsansätze verfolgen. Darüber hinaus sollte der Nutzen digitaler assistiver Technologien als Vermittlungsmedien in zukünftigen Arbeiten noch stärker untersucht werden".

Hier gehts zur Publikation: link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-031-05039-8_27