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Postdigitale Medienkonstellationen in der Bildung

Partizipative Analyse, Reflexion und Gestaltung des Lehrens und Lernens mit Digitalen Medien

Foto: Philipp Ziebart

Die Nachwuchsforschungsgruppe ist am Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung verortet und kombiniert medienwissenschaftliche und informatische Perspektiven. Sie widmet sich der partizipativen Analyse, Reflexion und Gestaltung postdigitaler Medienkonstellationen in der Bildung. Das Erkenntnisinteresse besteht darin zu untersuchen, wie sich digitale Medientechnologien und medienkulturelle Praktiken in die bestehenden Lehr- und Lernpraktiken integrieren und sie transformieren, wie sich im Zuge dessen Lernräume, inhaltliche Zugänge und auch Rollen von Lehrenden und Lernenden sowie deren Kompetenzanforderungen verändern. Diese komplexen Transformationsprozesse möchten wir untersuchen und mit Produzent*innen von Bildungsmedien sowie Lehrenden und Lernenden gemeinsam reflektieren und gestalten. Das Vorgehen wird individuell mit den Praxispartner*innen abgestimmt. Dies ist ein möglicher prototypischer Prozessablauf:

 

Eines der Promotionsprojekte wird dabei aus informatischer Sicht die Frage nach usable privacy und usable security in den bildungsbezogenen Medienkonstellationen fokussieren, das andere die Frage nach dem Zusammenhang von Medienperformanz und Subjektivierung. Das Habilitationsprojekt der Nachwuchsgruppenleitung rückt die Theorie- und Methodenentwicklung sowie die übergeordnete Frage nach den medienkulturellen Transformationsprozessen im schulischen Lehren und Lernen ins Zentrum.